5 Marketingtrends 2018
what`s next?!

Storytelling, Motion Design, Touchpoints, Markenmodelle, Customer/User-Journey – alles Vokabeln, mit denen Werber tagtäglich zu tun haben. Die Werbebranche ist auf diesen Gebieten verdammt schnelllebig, und was heute Mittag in ist, kann heute Abend schon wieder out sein.

Auch das Jahr 2018 macht da keinen Unterschied, und die aktuellen Marketingtrends wollen regelmäßig erkannt und eingebunden werden.

Unter Beachtung dieser Gesichtspunkte möchten wir Ihnen mit diesem Blogpost einen  kleinen Einblick in die aktuellen Vorlieben und Arbeitsweisen unserer Branche geben und dabei außerdem gezielt auf unsere eigene Arbeitsweise bei Sturmerprobt eingehen.

2018 Marktetingtrend:

1) GNADENLOS MOBIL

Das Marketing-Jahr 2018 startete mit einer neu aufgelegten Maßgabe vom Web-Giganten Google: “mobile first!“ Schon seit mehreren Jahren rankt Google Websites, die über eine zusätzliche mobile Variante für Geräte, wie beispielsweise Smartphones, verfügen, deutlich besser und prominenter. Seit 2018 reicht das aber nicht mehr aus, Google nimmt nämlich nun auch genau unter die Lupe, wie diese mobilen Websites mit dem sogenanntem Responsive Design (zu dt.: Visuelle Anpassung auf die mobile Nutzung) umgesetzt sind.

Das bedeutet für Unternehmen vor allem, dass verstärktes Augenmerk auf Details wie Ladezeit und Seitengröße, sowie Benutzerfreundlichkeit und Übersichtlichkeit gelegt werden muss. Im Zweifel heißt das: kleinere Dateien, weniger Bilder und gegebenenfalls weniger Extras wie Videos oder Animationen. Unsere Gesellschaft ist mittlerweile unerhört flexibel, schnelllebiger und außerdem viel unterwegs. Um als Unternehmen überall und jederzeit präsent zu sein, braucht es diese Anpassungen.

2018 Marktetingtrend:

2) UNBEGRENZT BEGRENZTE MÖGLICHKEITEN

Trotzdem sind Formate wie beispielsweise Video wichtiger denn je. Snapchat hat 2015 eine bis dato unbekannte Verwendungsweise für Videos ausprobiert, Instagram, Facebook und WhatsApp haben es kopiert, und jetzt zieht auch noch YouTube mit einem ähnlichen Konzept nach. Worum gehts? Natürlich um die sogenannten „Stories”. Diese Stories beschreiben kurzlebige Inhalte – Fotos oder Videos – die nur für eine begrenzte Zeit zu sehen sind und sich dann selbst löschen. Es lassen sich in diesem Rahmen beispielsweise mehrere Stories hintereinander aufnehmen, um einen konstanten Erzählfluss zu schaffen.

Aber eins nach dem anderen: Mark Zuckerberg hat im Februar 2018 die Story-Formate persönlich zum wohl tragfähigstes Social-Media-Trend des Jahres 2018 berufen. Die flexiblen Inhalte haben nämlich viele Vorteile. Sie heben zum Beispiel das Prinzip der Nähe zu den Followern – die sozialen Medien tragen dieses Prinzip zu Recht als Alleinstellungsmerkmal vor sich her – auf ein ganz neues Level. Indem man die eigenen Fans nicht nur stichprobenartig in den eigenen Alltag mitnehmen muss, sondern ganze Prozesse und Ereignisse differenziert darstellen kann, ergibt sich eine ganz neue Bindung zwischen Unternehmen und Kunden.

Geschichten lassen sich beispielsweise viel besser und klarer erzählen, wenn Mercedes-Benz die Fans mit in die Produktionshallen nimmt, oder Lewis Hamilton seine Follower mit auf eine Tour durch die Boxengasse der Formel 1.

Außerdem können Unternehmen ganz gezielt das Phänomen FOMO fördern. Die “Fear Of Missing Out”, also schlicht die Angst, wichtige Informationen und Inhalte zu verpassen, führt bei Nutzern zu einer deutlich gesteigerten Interaktion bei zeitlich begrenzten Inhalten und somit zu einer deutlich höheren Reichweite.

2018 Marktetingtrend:

3) LIVE – MITTENDRIN STATT NUR DABEI

Außerdem ist beim Thema Video im Jahr 2018 besonders die Verlagerung hin zu Video-Content zu erkennen, der live aufgenommen wurde. Das hängt damit zusammen, dass viele Marken erkannt haben, dass sie ihren Kunden noch nicht die nötige Transparenz bieten, um eine echte, innige Verbindung mit der Marke herzustellen. Kunden erwarten von Marken aber zunehmend, dass sie transparent, vertrauensvoll und authentisch sind. Perfekt eignet sich dafür eine Maßnahme, wenn sie das ungeplant und ungefiltert ermöglichen kann.

Die Fußballweltmeisterschaft und Russland hat es  vorgemacht: Auftritt Live-Streaming!

Facebook war Vorreiter bei dieser Technologie, Instagram hat nachgezogen. Die Live-Streaming Angebote werden von Unternehmen und auch Privatpersonen intensiv genutzt, und vor allem Unternehmen können so spannende Einblicke hinter die eigenen Kulissen gewähren. Die Entwicklung ist aber noch lange nicht abgeschlossen. So hat Facebook beispielsweise Ende 2017 eine eigene Creator App gelauncht, die sogenannte Influencer dabei unterstützen soll, mit Live-Video-Formaten eine eigene Community aufzubauen.

Der Grund: Live-Videos werden auf Facebook dreimal länger konsumiert werden, als aufgezeichnete Videos.

2018 Marktetingtrend:

4) WENIGER IST MANCHMAL MEHR

Das Thema ist eigentlich mittlerweile schon ein alter Hut: Internetberühmtheiten aus den sozialen Medien werden von Unternehmen im Rahmen ihres Marketingbudgets dazu verpflichtet, für ausgewählte Produkte Werbung zu machen. Die ganze Geschichte funktioniert deswegen so gut, weil Youtuber, Instagram-Sternchen und Blogger Millionen treuer Fans haben, die ihren Idolen quasi blind vertrauen und sich nur zu gerne in ihrem Konsumverhalten beeinflussen lassen wollen.

Das Problem für Unternehmen ist dabei hauptsächlich, dass die ganz dicken Influencer-Fische nur sehr schwer und für viel Geld für die eigene Sache zu gewinnen sind. Dabei braucht es aber gar nicht die Topstars der Branche, um erfolgreich zu sein. Laut einer Studie der Influencer-Plattform “Markerly” sind vor allem Influencer mit maximal 10.000 Follower diejenigen, die die besten Interaktionsquoten mit ihrer Community haben.

Woran liegt das?

Die verhältnismäßig geringe Reichweite setzt sich oft aus den treuesten der treuen Fans zusammen, die möglicherweise sogar noch persönliche Bindungen zu “ihren” Influencern haben. Sie sind infolgedessen auch die Follower, die viel eifriger und zuverlässiger teilen, liken und kommentieren!

2018 Marktetingtrend:

5) „PRINT IST TOT, LANG LEBE DER PRINT!“

Seit Jahren wird dem klassische Zeitungs- und Zeitschriftenmarkt die Zukunftsfähigkeit abgesprochen: Zu wenig aktuell, Probleme in der Finanzierung, zu wenig Content. Trotzdem entscheiden sich viele Unternehmen bei der Zusammenstellung ihrer Werbeinstrumente weiterhin mit Überzeugung für Kundenmagazine im Sinne des Corporate Publishing. In vollem Bewusstsein der eingangs erwähnten Problemfelder. Aber warum?

Kundenmagazine müssen überhaupt nicht brandaktuell sein, und mit hoher Auflage mindestens einmal in der Woche erscheinen. Allein die Tatsache, dass es sie gibt, ist für den Werbenden ein Erfolg. Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens MillwardBrown trauen 89% der Befragten eher Unternehmen, die mit Hilfe von Kundenmagazinen nach außen kommunizieren. Die Gründe sind vielfältig. Kundenmagazine signalisieren beispielsweise ein ernsthaftes und aufrichtiges Unternehmen, dass sich um seine Kunden kümmert. Kundenmagazine sind nämlich nicht nur eine reine OneWay-Kommunikation Eine einfache Kontaktaufnahme zur Redaktion gibt den Lesern die Möglichkeit, Leserbriefe, -anfragen und -tipps einzureichen und dem Unternehmen gleichzeitig die Chance, darauf umgehend und angemessen zu reagieren.

Durch eigene Inhalte können Kunden zudem neugierig gemacht, weil diese auf Themen stoßen können, die sie noch nicht kennen, und interessant finden könnten. Manchmal sind diese Themen eigentlich sehr trocken und schwer zugänglich. Die redaktionelle Aufbereitung von solchen Inhalten erleichtert den Zugang und erschließt neue Absatzbereiche.

Außerdem sind Kundenmagazine fantastische Möglichkeiten, spannende Geschichten zu erzählen. Bauen Sie ein Interview ein, plaudern Sie aus dem Nähkästchen des Chefs: Ein Unternehmen, dass es etwas zu erzählen hat zeigt, dass es in einem aufregenden Umfeld agiert, dass es nicht stillsteht, sondern etwas bewegen will.

“Print ist tot, lang lebe der Print …“

… Muss ja nicht sein. Kundenmagazine lassen sich natürlich auch Online zur Verfügung stellen. Multimedial ist der Erfolg noch viel größer und mehrdimensionaler. Probieren Sie es aus! Inszenieren Sie sich richtig und werden Sie zum Sprachrohr Ihrer Branche! Tolle Geschichten gibt es viele. Und Menschen, die sie hören wollen, gibt es noch viel mehr und überall!

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